Kuchen, Torten & Gebäck Rezepte

Gugelhupf {das Original aus Frankreich}

28. Februar 2018
Guglhupf | fink & feder

Ich hatte schon fast vergessen, dass ich auf dem Speicher noch eine ganz süße gepunktete Gugelhupfform habe, die mir meine Eltern mal aus Straßburg mitgebracht haben. Als ich dann beim Bäcker stand und eigentlich nur ein Brot kaufen wollte, sticht mir plötzlich so ein riesiger mit Puderzucker gepuderter Gugelhupf ins Auge! Und sofort war klar, was als nächstes in meinen Ofen wandert..

Wie ihr ja vielleicht schon bemerkt habt, bin ich eher der Kuchen- und nicht der Torten-Fan. Man kann einfach viel mehr Kuchen essen, bevor einem übel wird, als es bei Torte möglich ist. Klarer Pluspunkt für Kuchen!

Und zudem liebe ich Hefegebäck in allen Variationen.

Lange Rede, kurzer Sinn, hier ein Original-Rezept aus Frankreich für einen echt obersaftigen Gugelhupf.

Guglhupf | fink & feder

120 g Rosinen

5 cl Kirschwasser

200 ml Milch

1 Würfel Hefe

600 g Mehl, ich nehme wie immer Dinkelmehl

180 g weiche Butter

120 g Zucker

3 Eier

Mandelkerne (je eine pro Rippe in der Form)

½ TL Salz

Puderzucker

Die Rosinen in Kirschwasser einweichen und ziehen lassen.

Für den Teig die Milch erwärmen und die Hefe mit einer Prise Zucker darin auflösen.

Dann mit Mehl, 150 g Butter, Eier, Zucker, Salz und Rosinen zu einem Teig verarbeiten. Der Teig ist etwas flüssiger, als normaler Hefeteig. Abgedeckt an einem warmen Ort für ein halbe Stunde bis Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

Inzwischen die Mandelkerne enthäuten. Dafür die Kerne kurz in Wasser aufkochen, dann lässt sich die Schale ganz leicht lösen.

Ofen auf 170° Umluft 50 Minuten backen. Wenn ihr die Möglichkeit habt, etwas Dampf dazuzugeben, wird er noch ein bisschen saftiger, geht aber ohne.

Die Gugelhupfform gut fetten und in jede Rippe eine Mandel legen.

Den Teig nochmals durchkneten und die Form zu 2/3 mit Teig füllen. Wenn etwas Teig übrig bleibt, macht ihr einfach kleine Rosinenwecken, die ihr dann direkt vernaschen könnt.

Nach dem Backen den Gugelhupf gleich aus der Form nehmen und auf einem Kuchendraht auskühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen und fertig ist das Meisterwerk!

Ich habe den Gugelhupf Mittags gebacken und Abends total vergessen, ihn abzudecken. Erst als wir Nachts heimkamen, hat mein Mann als Rettungsversuch ein Geschirrtuch darum gewickelt und ich habe mich schon geärgert, weil ich dachte, jetzt war die ganze Mühe umsonst und der Gugelhupf ist am nächsten Tag staubtrocken. Aber das war ganz und gar nicht der Fall! Der Gugelhupf war so super saftig, dass es ihm überhaupt nichts ausgemacht hat und er genauso saftig war, wie am ersten Tag. Natürlich schmeckt Hefegebäck ganz frisch und am besten noch ein bisschen warm am allerbesten, aber diesen Gugelhupf kann man sich ganz getrost für den nächsten oder übernächsten Tag aufheben. Den übernächsten Tag hat er allerdings bei uns nicht mehr erlebt 😉

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken!

Guglhupf | fink & feder
 

 

 

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