Rezepte

Rhabarber-Ketchup & eine kleine Geschichte zum Rhabarber

9. Juni 2017
Rhabarberketchup

Ich bin bekennender Rhabarber-Junkie. Ich liebe alles mit Rhabarber: Rhabarberkuchen, Rhabarbermarmelade, Rhabarberschorle… Ich könnte noch eine Weile weitermachen. In meinem Repertoire war Rhabarber bisher nur unter den süßen Sachen zu finden. Bis ich kürzlich über ein Rezept für Rhabarber-Ketchup gestoßen bin. Und ich war sofort begeistert! Rhabarber herzhaft, das musste ich sofort probieren. Und da in meinem Garten zufälligerweise auch noch ein XXL-Rhabarberstock wächst, bietet sich das ja perfekt an. Ich habe einige Rezepte gefunden und mir mein eigenes zusammengestellt. Da ich gerne scharf esse, muss bei mir natürlich Chili und Ingwer rein.

So, lange Rede kurzer Sinn, hier das Rezept für diesen oberhammerleckeren Ketchup.

Ihr braucht:
500 g Rhabarber
1 Dose passierte Tomaten
3 kleine rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
250 ml Rotweinessig
150 g brauner Zucker
2 EL Tomatenmark
1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 TL Muskatnuss
1/2 TL Zimt
2 TL Meersalz
2 EL Öl
1 daumengroßes Stück Ingwer, geschält und gerieben
1 TL Honig
1/2 TL Chilipulver (wenn ihr es nicht gern scharf mögt, weniger nehmen oder ganz weglassen)

in ein Teesäckchen/Teesieb gepackt:
3 Nelken
2 Lorbeerblätter
1 TL Senfkörner

Und so wird´s gemacht:

  • Rhabarber waschen und schälen (ich habe meinen nicht geschält, ich finde, nach dem Kochen lässt sich die Haut wunderbar pürieren, aber das könnt ihr machen, wie es Euch lieber ist)
  • Zwiebeln & Knoblauch schälen und grob würfeln
  • Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln & Knoblauch ca. 5 Minuten andünsten
  • Ingwer, Muskat, Zimt, Chili und Paprika dazugeben und nochmal 5 Minuten rösten
  • Tomatenmark & Honig zugeben und erneut 2 Minuten brutzeln
  • passierte Tomaten, Zucker, Salz, Pfeffer und das Teesäckchen mit den Gewürzen zugeben und für 30 Minuten kochen
  • Teesäckchen entfernen und alles gut durchpürieren
  • Ketchup in sterilisierte Gläser füllen

Jetzt ab zum Grill und schmecken lassen!

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Und wie versprochen gibt es auch noch eine kleine Geschichte zum Rhabarber, die ich total super finde. Ich habe es noch nicht geschafft, sie auswendig aufzusagen, aber ihr könnt es ja gerne mal versuchen. Habt viel Spaß dabei!

Die Geschichte der Rhabarber-Barbara

In einem kleinen Dorf wohnte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara.
Barbara war in dem ganzen Dorf für ihren ausgezeichneten Rhabarberkuchen bekannt.
Weil jeder so gerne Barbaras Rhabarberkuchen aß, nannte man sie Rhabarberbarbara.
Rhabarberbarbara merkte bald, dass sie mit ihrem Rhabarberkuchen Geld verdienen könnte.
Daher eröffnete sie eine Bar. Die Rhabarberbarbarabar.
Natürlich gab es in der Rhabarberbarbarabar viele Stammkunden.
Die bekanntesten unter ihnen, drei Barbaren, kamen so oft in die Rhabarberbarbarabar um von Rhabarberbarbaras herrlichem Rhabarberkuchen zu essen, dass man sie kurz Rhabarberbarbarabarbarbaren nannte.

Die Rhabarberbarbarabarbarbaren hatten wunderschöne dichte Bärte.
Wenn die Rhabarberbarbarabarbarbaren ihre Rhabarberbarbarabarbarbarenbärte pflegten, gingen sie zum Barbier.
Der einzige Barbier der einen Rhabarberbarbarabarbarbarenbart bearbeiten konnte, wollte das natürlich tun und nannte sich Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier.
Der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier kannte von den Rhabarberbarbarabarbarbaren von Rhabarberbarbaras herrlichen Rhabarberkuchen und trank dazu gerne mal ein Bier, das er liebevoll Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier nannte.

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