Gästebad Umbaumaßnahmen Wohnen

Wir setzen die erste Tür {Gästebad}

23. November 2016

Jetzt können wir die Tür im Gästebad setzen. Wir haben uns für eine schöne schlichte Tür in Weißlack mit Röhrenspan-Füllung entschieden. Anstatt Lack gibt es auch noch CPL als Oberfläche. CPL ist bekannt dafür, dass es stabiler und unempfindlicher ist. Allerdings sieht man bei Türen aus CPL die Stöße, vor allem bei einer weißen Tür ist der Stoß sehr deutlich zu sehen. Deshalb haben wir uns für eine Tür in Lack entschieden, bei denen diese Stöße lackiert sind. Zudem haben wir uns für drei- anstatt zweiteilige Bänder entschieden, diese leiern nach häufigem Gebraucht deutlich weniger aus.

Zum Setzen der Türen braucht man:

– Zwei-Komponenten-Schaum für das Setzen von Türen
– Türspanner
– Keile
– Klebeband
– Holzleim
– Wasserwaage
– Geduld

Zuerst haben wir die Tür nach Anleitung zusammengeleimt. Von dem Leim sollte man nicht zu viel nehmen, hier ist weniger mehr. Wenn man zu viel nimmt, wird der Leim herausgedrückt und es entsteht an der Stelle eine matte Schicht auf dem Lack. Nach dem Verleimen wartet man, bis der Leim trocken ist. Das geht sehr schnell, man muss also höchstens ein paar Minuten Wartezeit einplanen. Dann stellt man die Zarge in den Türrahmen und richtet sie mithilfe von Wasserwaage, Türspanner und Keilen entsprechend aus. Hört sich einfach an, man braucht aber tatsächlich sehr viel Geduld. Unter der Zarge sollte man 2-3 mm Luft lassen, um die Tür vom Boden zu entkoppeln. Diese Lücke wird anschließend mit Silikon abgedichtet. Vor dem Fixieren mit Zwei-Komponenten-Schaum sollte man unbedingt die Tür mit Klebeband abkleben, um zu verhindern, dass der Schaum den Lack berührt. Bei Oberflächen mit CPL kann der Schaum besser entfernt werden, bei Lack kann zwar der Schaum entfernt werden, es bleibt jedoch ein matter Fleck an der Stelle zurück. Normalerweise fixiert man die Tür an einigen Stellen und schäumt erst später die Tür komplett aus. Da der geöffnete Schaum aber sofort verwendet werden muss und nicht bis am nächsten Tag aufbewahrt werden kann, haben wir direkt alles ausgeschäumt. Der Schaum expandiert nicht, somit kann man sehr gut abschätzen, wie viel Schaum man verwenden kann.

Am nächsten Tag war der Schaum ausgehärtet und wir konnten das Türblatt setzen. Durch die dreiteiligen Bänder war das gar nicht so einfach, da die Bänder nicht auf Anhieb zusammengepasst hatten und mit Hammer und Kraft zu ihrem Glück gezwungen werden mussten.

Am Schluss haben wir noch die Drückergarnitur angebraucht und dann war die Tür fertig.

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